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Lia: eine tolle Hündin

Hallo Fans von mir.

Keine Panik. Auch wenn ihr lange nichts von mir gehört habt, ich bin noch da und es geht mir gut. Ich bin halt viel beschäftigt und deshalb nicht so viel am Schreiben. Doch heute habe ich etwas zu berichten.


Wir waren übers Wochenende auf der Piste. Nene, nicht auf der Skipiste, sondern sonst auf der Piste.

Am Freitag morgen stand Herrchen später auf als sonst. Ich habe mich schon gewundert, weshalb er nicht zur Arbeit geht um meine Leckerlis zu verdienen. Auch meine Chefin, die Monika die mir das Futter bringt und meine Befehle umsetzt, ist zu Hause geblieben. Ich hätte nie gedacht, dass die so faul sind und einfach zu Hause bleiben. Aber was solls, so hab ich jemanden zum Spielen und Kuscheln.

Etwas später wurde es aber irgendwie hektisch. Es wurde gepackt und verladen. Als sie meine Hundedecke ins Auto packten bin ich gleich mit eingestiegen. Mal meinen Platz sichern. Der Rest kam auf den Rücksitz, was ich ihnen auch angeraten hätte, denn hinten ist ja wohl mein Bereich. Ist ja klar. Oder!


Nun ging die Fahrt los. Ein paar Kurven und einige Bodenwellen später, die Zeit kann ich nicht bestimmen, habe gepennt, wurde auf einem Parkplatz angehalten und parkiert. Ich kann bis heute nicht sagen weshalb ich nicht aussteigen durfte. Also fast nicht. Als sie zurückkamen waren da zwei Personen mehr dabei. Ich wurde aus dem Wagen geholt und siehe da, die kenne ich doch! Das sind die Beiden die auch auf dem Land wohnen. Aus dem Haus, ein paar Meter an der Leine und wir sind auf einem grossen Feld, das meistens etwas komisch riecht. Dort sind auch immer so grosse Vögel in der Luft die doch sehr eigenartige Laute von sich geben. Aber das ist im Moment gar nicht wichtig. Ich begrüsse sie also kurz und werde danach von meinem Leinenhalter zu den Büschen und Bäumen auf dem Parkplatz begleitet.

Kurze Zeit später fahren wir auch schon wieder. Die zwei anderen Beiden folgen uns. Irgendwie komisch, aber das wird schon gut sein. Ich penne dann mal weiter. Aha, es wurde angehalten, und aus dem Fenster sehe ich wieder fremde Leute, die mit meinen Bediensteten sprechen. Sie gehen weg, in ein Haus und kommen kurz später wieder.
Nun kann ich raus. Ach nee... doch nicht. Es wird aber nur parkiert. Zum Glück. Ich habe keinen Bock mehr auf Auto fahren.


Nun kann ich raus und kann einen ganzen Bauernhof unter die Lupe nehmen. Was wir wohl hier wollen? Egal, ich werde es ihnen schon mitteilen wenn ich gehen will. Auf meiner Erkundungstour über den Hof höre ich ein Bellen. Ich schaue mich um und entdecke einen Hund. Ein schwarzer Kumpel. Er ist in einem Wintergarten und kann nicht raus.

"He du, komm doch raus."

"Nöö du. Kann leider noch nicht. Sie wollen dass ich noch etwas warte."

Na dann, ich schaue mich weiter um, mal in das Haus wo meine Leute am einräumen sind. Ob wir wohl den Rest meines Lebens hier bleiben? Was schleppen die da alles rein? Ich werde es dann schon sehen. Auf einmal, ich bin gerade im oberen Stock, höre ich ein Bellen.

"He du, ich bin draussen. Wo bist du?"

"Hey cool. Ich komme bin noch oben."

Rasch die Treppe runter und hin. Hey Mann geil. Das ist eine Hündin. Toll. Eine schwarze hübsche Hunde-Dame. Passt. Ich, der Schönste weisse Rüde. Sie eine schwarze Dame.
Das kommt gut. Ich zeige mich von der besten Seite. Das sie mich toll findet ist ja klar. Bin ja eh der Beste. Sie legt sich auch gewaltig ins Zeug um mir zu gefallen. Was ihr auch gelingt. He Leute, hier können wir bleiben!

Noch etwas rum tollen und ein kurzer Spaziergang, ohne meine neue Freundin Lia. Es muss ja auch nicht gleich übertrieben werden. Als wir zurückkamen hat sie auf mich gewartet.

Nun ist es schon fast dunkel und wir gehen rein (ohne Lia). So ein Mist. Was soll ich da. Ich gehe in die Küche und bekomme etwas zu Essen, was ja auch nicht schlecht ist. Nach dem Essen bin ich müde und lege mich hin um zu pennen und zu träumen. Vom schwarzen Hund...................

Na aber hallo. Was höre ich denn da. Ein Getrampel, ein Hallo und weitere vier Menschen sind da. Zwei Grosse und zwei Welpen. Die kenne ich auch. Die sind manchmal auch bei den anderen Zwei, die auf dem Lande wohnen, wohnen aber nicht dort. Glaube ich zu-mindest. Die bringen auch noch mal Sachen mit. Die bleiben wohl auch länger da.  OK, Guten Tag. Ich penne dann mal weiter. Bin ja auch müde.


Ein neuer Tag ist erwacht. Ich bin ausgeschlafen und hatte super Träume.

"He Leute. Ich will raus"

Didu will mich erst nicht verstehen, kommt aber dann doch mit. Coole Sache. Ganz ohne Leine. Lia ist auch schon draussen. Wir toben den ganzen Tag rum. Ich hörte kurz was von den Menschen von laufen gehen und dachte mir was das denn soll. Kann doch hier laufen und toben - mit Lia. Was will ich denn da an einem anderen Ort.
"Leute lasst die dummen Ideen sein. Wir bleiben hier!"

Und siehe da, sie haben auf mich gehört.

Ein ganzer Tag mit Lia. Ist das schön. Es wurde Abend und ich war sehr glücklich, aber auch wirklich müde. Sie ist nett, aber doch sehr anstrengend und manchmal eine kleine Zicke. Ab nach Hause in die Küche, etwas essen und dann schlafen.


Auf ein Neues: runter und raus. Zu Lia, die mich schon erwartet. Ob die die ganze Nacht hier gewartet hat? Ich nehme es mal an. Macht ja auch Sinn.

Also los. Spielen. Es wird richtig gut. Nun können wir auch nebeneinander laufen und schnüffeln ohne einander gleich wieder auf die Pelle zu rücken. Wurde auch Zeit.

Heute gehen wir spazieren. Siehe da Lia kommt einfach mit. Sie ist halt doch eine coole Socke. Ist ja eigentlich auch klar. Sie ist ja mit mir unterwegs. Auf dem Spaziergang gehen wir zusammen schnüffeln und die Wälder erkunden. Wir erschnüffeln auch ein Wildtier das wir aus Spass zusammen jagen. Wir würden dem nie etwas tun. Nur Spielen. Das macht Spass. Bis wir vom Jäger zum Gejagten werden. Uns folgt ein weiteres wildes Tier. Die Menschen sagen immer das es ein Reh sei. Kann schon sein. Aber jagen die Hunde?

Es ist auch diesmal alles gut gegangen. Unseren Verfolger haben wir abgehängt.

Wieder zu Hause, gehen wir noch etwas toben und dann rein - jedes für sich in sein Haus.

Ehrlich gesagt, ich kann nicht mehr. Offene Pfote, die Unterlippe blutet, ich bin müde und habe Muskelkater. Aber sagt das niemandem.


Ich liege in der Küche am Pennen als Hektik aufkommt. Was machen die denn da schon wieder. So ein Mist. Die Packen. Es ist die Rede von nach Hause fahren. Was soll das? Bleiben wir also nicht für immer hier?

He Leute, ich will raus. Die Treppe runter und durch die offene Tür raus.

"Lia wo bist du? Liiiiaaaaaaa"

"Hallo Azzuro. Ich bin hier. Was ist denn los?"

"Wir gehen nach Hause. So ein Mist"

"Och schade...."

Einerseits bin ich enttäuscht und auch sehr müde, andererseits freue ich mich auf mein
zu Hause. Meine Leute wieder nur noch zu meinen Diensten, keine Hektik mit Menschen Welpen, einfach wieder mein altes Leben zurück.

Ich steige also in mein Auto, Tschüss Lia, und wir fuhren nach Hause. 


Dennoch danke ich allen, die an diesem kurzen Abschnitt meines Lebens teilgenommen haben. Es hat Spass gemacht!!!!

Auf ein anderes Mal. Euer Azzuro, der Herzensbrecher


Das ganze fand auf dem Ferienhof-Rossweid statt.

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